kategória
szerző
cím
sorozat
kiadó
ISBN
évszám
ár
-
leírás
Előrendelhető
A mezők bármelyike illeszkedjen
A mezők mind illeszkedjen

Erika Thiel - Geschichte des Kostüms [antikvár]
 
VorwortDas vorliegende Buch beschreibt die Geschichte des europäischen Kostüms. Ausgangspunkt ist die Entwicklung der Kleidung in der Steinzeit, es schließt sich an die Darstellung der griechischen und römischen Tracht sowie der Kleidung der außerhalb der antiken Hochkulturen lebenden keltischen und germanischen Völker. Es wird gezeigt, wie nach dem Untergang des Romischen Reiches aus der Verschmelzung antiker und barbarischer Trachtenelemente die mittelalterlichen Trachten West- und Mitteleuropas hervorgingen und schließlich jene...
online ár: Webáruházunkban a termékek mellett feltüntetett fekete színű online ár csak internetes megrendelés esetén érvényes.
8500 Ft
Szállítás: 3-7 munkanap
Részletesen erről a termékről
Bővebb ismertető
VorwortDas vorliegende Buch beschreibt die Geschichte des europäischen Kostüms. Ausgangspunkt ist die Entwicklung der Kleidung in der Steinzeit, es schließt sich an die Darstellung der griechischen und römischen Tracht sowie der Kleidung der außerhalb der antiken Hochkulturen lebenden keltischen und germanischen Völker. Es wird gezeigt, wie nach dem Untergang des Romischen Reiches aus der Verschmelzung antiker und barbarischer Trachtenelemente die mittelalterlichen Trachten West- und Mitteleuropas hervorgingen und schließlich jene Klei-dungsformen entstanden, die sich nach der Großen Französischen Revolution unter vielfältigen Wandlungen über ganz Europa verbreiteten und sogar in überseeischen Ländern üblich wurden. Dabei wird versucht, mit dem historischen Überblick gleichzeitig die gesellschaftlichen Ursachen der Kostümentwicklung aufzuzeigen, die Geschichte des Kostüms in unmittelbarer oder mittelbarer Abhängigkeit von der allgemeinen historischen Entwicklung derjenigen Länder und sozialen Schichten zu sehen, die das kulturelle Gesicht und damit auch die Entwicklung der Mode einer Epoche maßgeblich bestimmten. Da in der Klassengesellschaft die jeweils herrschenden Schichten im wesentlichen zugleich auch in der Mode tonangebend waren, steht zwangsläufig bis zum Ende des 18. Jahrhunderts im Mittelpunkt unserer Betrachtungen nur einTeil der Kostümgeschichte, wenn wir hierunter die Geschichte der Kleidung aller Zeiten, Völker und Volksschichten verstehen. Neben dieser Geschichte der Mode, die von den Privilegierten geprägt und getragen wurde, wird aber auch ein Abriß der Kleidung der arbeitenden Schichten gegeben. Gleichzeitig wird nachgewiesen, daß diese in Zeiten der politischen Emanzipation ebenfalls Einfluß auf die Mode gewannen und deren Entwicklung im 20. Jahrhundert schließlich mehr und mehr bestimmten. Die Geschichte der Kleidung ist so alt wie die Geschichte der menschlichen Kultur. Als durch den Arbeitsprozeß der entscheidende Schritt vom Tierzustand zur Menschwerdung vollzogen war, als der Mensch einfache Geräte herzustellen und Feuer zu entfachen verstand, ging er schon dazu über, sich Kleidung zu schaffen. Er unterschied sich auch dadurch vom Tier; denn das Tier ist wohl fähig, sich eine mitunter recht kunstvolle Wohnung zu bauen, produziert aber niemals auch nur die primitivste Form einer Kleidung. Die älteste Kleidung dürfte aus dem Fell erlegter Tiere und aus Blättern, Binsen und Basten bestanden haben. Diese von der Natur gelieferten Rohstoffe begann der Mensch schon sehr bald zu bearbeiten. Er säuberte die Felle und nähte sie zu Hosen, Röcken und Mänteln zusammen oder flocht sich aus pflanzlichen Materialien Kleidungsstücke und Sandalen. Die Entwicklung von Ackerbau und Viehzucht, die zur Gewinnung von Flachs und Wolle führte, erweiterte die Rohstoffbasis ungemein. In der Herstellung der Kleidung wurden ebenfalls Fortschritte erzielt, welche die Entwicklung bis in unsere Zeit hinein bestimmten: Die Erfindung von Spindel und Webstuhl schuf die technischen Voraussetzungen für die Produktion gewebter Stoffe; auch die Musterung der Gewebe und die Technik des Färbens gehören zu den Errungenschaften der Jungsteinzeit. Die Frage, warum der Mensch überhaupt eine Kleidung erfand, wurde früher im allgemeinen damit beantwortet, daß er sich mit Hilfe der Kleidung vor klimatischen Einflüssen und vor Verletzungen schützen und seine Schamteile verhüllen wollte. Das Schamgefühl ist jedoch zwei-felsohne eine Folge der Bekleidung und kann nicht als eine ihrer Urfunktionen angesehen werden: Erst als der Mensch gewöhnt war, bestimmte Teile des Körpers ständig zu verhüllen, konnte sich für diese Körperzonen ein Schamgefühl herausbilden. Viel stärker dürften die Bedingungen der menschlichen Lebensweise und der Umwelt zum Entstehen der Kleidung geführt haben. Je weiter sich der Mensch in seiner Entwicklung von seinen tierischen Vorfahren entfernte, um so mehr verlor er auch seine natürliche Schutztracht und damit zugleich die natürliche Fähigkeit, sich der Witterung anzupassen. Das ursprünglich wohl allen Völkern gemeinsame Urkleid dürfte ein aus Fellen oder pflanzlichen Fasern hergestellter Schurz gewesen sein, wie er bei den Ägyptern noch lange üblich war. Nachfahren dieser ursprünglichen Kleidungsform waren auch die Wickel-gewänder der griechischen und römischen Trachten. In den kälteren Zonen Europas schuf sich der Mensch allerdings schon früher eine die Glieder umhüllende, seinen Körper besser vor der Kälte schützende genähte Kleidung, die dann zur Grundlage der europäischen Trachtenentwicklung wurde.Die Definition der Kleidung als Körperschutz läßt jedoch entscheidende Fragen nach ihrem Sinn und Wesen offen: Warum hat der Mensch seit jeher unendlich viel mehr für seine Bekleidung getan, als notwendig war, um sich gegen Kälte und Hitze oder vor Verletzungen zu schützen? Warum gab er der Kleidung im Laufe ihrer Geschichte immer neue Formen, warum schmückte er sie mit Farben und Mustern? Das Bedürfnis, sich zu schmücken, dürfte mindestens ebenso alt sein wie die Kleidung. Schon der Mensch der Altsteinzeit bemalte seinen Körper mit Farbe und schmückte sich mit Steinen, Muscheln und Perlen. Allerdings wurde der Schmuck ursprünglich nicht nur seines Materials, seiner Formen und Farben wegen gesammelt, bearbeitet und getragen: Er stand zugleich im Dienste magischer Vorstellungen, das heißt, er besaß Fetisch- und Amulettcharakter und sollte den Menschen vor den noch unerkannten Naturkräften und vor der Geisterwelt schützen;

Termékadatok

Cím: Geschichte des Kostüms [antikvár]
Szerző: Erika Thiel
Kiadó: Henschelverlag Kunst und Gesellschaft
Kötés: Vászon
Méret: 250 mm x 290 mm
Erika Thiel művei
Bolti készlet  
Vélemény:
Minden jog fenntartva © 1999-2019 Líra Könyv Zrt.
A weblapon található információk közzétételéhez, másolásához a működtetők írásbeli beleegyezése szükséges.
Powered by ERBA 96. Minden jog fenntartva.
mobil nézet