Vorwort%In der indischen Medizin werden die Fingermodi, die sogenannten Mudras, unter anderem dazu verwendet, auf energetischer, physischer und psychischer Basis eine Balance zu erreichen. Ich konnte bei Studienaufenthalten in Indien selbst erfahren, wie kraftvoll die Mudras, trotz ihrer scheinbaren Einfachheit, sein können. Ihre nachhaltige Wirkung faszinierte mich derart, daß ich bald beschloß, die Mudras mehr und mehr anzuwenden und, falls nötig, weiterzuentwickeln. Die Weiterentwicklung verfolgte insbesondere das Ziel, die Modi in...
Vorwort%In der indischen Medizin werden die Fingermodi, die sogenannten Mudras, unter anderem dazu verwendet, auf energetischer, physischer und psychischer Basis eine Balance zu erreichen. Ich konnte bei Studienaufenthalten in Indien selbst erfahren, wie kraftvoll die Mudras, trotz ihrer scheinbaren Einfachheit, sein können. Ihre nachhaltige Wirkung faszinierte mich derart, daß ich bald beschloß, die Mudras mehr und mehr anzuwenden und, falls nötig, weiterzuentwickeln. Die Weiterentwicklung verfolgte insbesondere das Ziel, die Modi in ihrer Anwendungsform auch dem westlichen Menschen zugänglich zu machen. Die Schwierigkeit lag darin, daß es über Mudras eigentlich keine für jeden zugängliche Literatur gibt. Die Mudras werden in Indien vom Meister an seine Schüler weitergegeben. Der Schüler verwendet das Mudra, aber nur der Meister weiß genau, was dadurch wirklich geschieht. Die ayurvedische Medizin (die indische Heilkunst) bedient sich ebenfalls wie die chinesische Medizin der fünf Elemente, allerdings nicht in der gleichen Form. Es war deshalb notwendig, die indischen Elemente in die chinesische Elementenlehre zu übertragen. Dieses Vorgehen gestaltete sich jedoch als recht schwierig, denn leider ist die indische Beschreibung der Elemente lange nicht so genau und einleuchtend wie die der chinesischen.Ich mußte also beide Heilsysteme gründlich überprüfen, um einen gemeinsamen Bezugspunkt erkennen zu können. Doch es hat sich gelohnt! Durch die Verbindung der indischen Heilkunst mit der chinesischen gelang es schließlich, die Form der Balance, die die einzelnen Mudras haben, herauszufinden. Damit wurde es möglich, sie auch den verschiedenen Symptomen und Krankheiten zuzuordnen.I. i . ,' v*', >' M '
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