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Oh, wie liebten die Götter Nektar und Ambrosia, jenen Trunk und jene Speise von umwerfender Wirkung, die ihnen ewige Jugend und Gesundheit verlieh! Leider ist man den Göttern in ihrem griechischen Götterhimmel bis heute nicht auf die Schliche" gekommen, welche Zutaten sie dafür verwendeten. Aber sicher ist, daß Honig, dieses wohlschmeckende kräftigende Labsal, dieser Born für Schönheit, eine große Rolle dabei spielte. Und es waren die Götter und die Göttinnen in ihrem Götterhimmel auch irdischen leibUchen Genüssen nicht abhold: Man hebte erlesene Früchte wie Äpfel, Birnen, Feigen, Weintrauben, perlende Getränke, Käse- und Fleischgerichte, Desserts voller Süße und Wohlgeruch und - natürlich Fisch, Krabben, Hummer, persönlich vom Meeresgott Poseidon geliefert! Man hatte immer Appetit. Bei allen Speisen wurde mit Honig nicht gespart, den man für Tau hielt, der vom Himmel auf die Bäume und Kräuter fiel und deshalb himmlische Kräfte haben mußte. So speiste man in weißen Gewändern an prunkvoll hergerichteter Tafel bei Flöten- und Lautenklang. Im Haar trug man Kränze von Bor-retschblüten, Bohnenkraut, Lorbeer, Petersilie