Bővebb ismertető
VorwortDie Aufbauphase der Knochen geht zwischen dem 30. und 35. Lebensjahr zu Ende. Danach halten sich die Auf- und Abbauvorgänge einige Zeit die Waage, schließlich überwiegt der Abbau. Bis zum 75. Lebensjahr nimmt die Knochenmasse bei Gesunden um ungefähr 30 - 35 % ab. Dieser normale Altersvorgang bleibt im allgemeinen ohne spürbare Folgen.Ganz anders verhält es sich bei der Osteoporose, unter der bei uns rund 4 Millionen Menschen leiden. Dabei werden die Knochen vorzeitig und übermäßig entkalkt, und es treten erhebliche Beschwerden und emste Komplikationen auf. Die höhere Lebenserwartung des heutigen Menschen wird dann zunehmend von chronischem Siechtum überschattet.Die Ursachen der vorzeitigen und beschleunigten Knochenentkalkung sind noch nicht endgültig geklärt. Da sie überwiegend Frauen nach den Wechseljahren betrifft, geht man davon aus, daß der Mangel an Östrogenen dabei eine wichtige Rolle spielt. Das allein erklärt die Osteoporose aber nicht, denn längst nicht jede Frau leidet nach dem Klimakterium an beschleunigtem Knochenabbau.Sieht man von den Fällen ab, in denen eine andere Krankheit zur Osteoporose fuhrt, sind die Grundursachen in erster Linie in kalziumarmer Ernährung und im verbreiteten Bewegungsmangel zu suchen. Verschärft wird die Situation oft noch durch Alkohol- und/oder Nikotinmißbrauch, weil beide Genußmittel den Kalziumhaushalt stören.Der Grundstein für die spätere Knochenentkalkung wird aber häufig schon in der Kindheit und Jugend gelegt, wenn der heranwachsende Körper zu wenig Kalzium für den Knochenaufbau erhält und/oder mangels genügend Bewegung nicht ausreichend Kalzium in den Knochen einbaut. Wenn dann der altersbedingte normale Knochenabbau beginnt, steht nicht genug Knochensubstanz zur Verfügung, das Skelett wird vorzeitig brüchig.Aus all dem ergibt sich, daß die Osteoporose kein Schicksal des älteren Menschen sein muß. Sie kann vermieden oder zumindest lange Zeit aufgehalten werden. Zur Vorbeugung durch gesunde Ernährung und ausreichende körperliche Bewegung ist es nie zu spät, am besten sollte sie aber schon in der Kindheit beginnen und konsequent ein Leben lang fortgesetzt werden.