Bővebb ismertető
EinleitungWas ist Krebs? Trotz weltweit intensiver Forschung ist es bis heute nicht möglich, darauf eine befriedigende Antwort zu geben, obgleich der Krankheitsbegriff schon etwa 2500 Jahre alt ist. Der griechische Arzt Galenus hat die Bezeichnung Krebs erstmalig 200 n. Chr. für die bösartige Erkrankung der Brustdrüsen verwendet, bei der sich die Blutgefäße mitunter krebsfüßchen-ähnlich ausbreiten.Es gibt keine Krankheit über deren Entstehungsgrund und -ursa-che soviele Hypothesen entwickelt wurden wie beim Krebs. Jede medizinische Fakultät einer Hochschule forscht auf dem Gebiet der Krebsentstehung, Karzi-nogenese genannt; die Deutsche Forschungsgemeinschaft vergibt regelmäßig an qualifizierte Fachleute Aufträge; im Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg arbeitet unermüdlich ein Spezialistenteam von Wissenschaftlern auf diesem Sektor. Das jahrzehntealte Krebsregister derHansestadt Hamburg, in dessen Rahmen langjährige Kontrollun-tersuchungen bei an Krebs erkrankten Menschen durchgeführt wurden (und dies schon längst bevor man sich andernorts im Bundesgebiet gründlicher mit statistischer Erfassung und Verlaufskontrolle der Krankheit beschäftigte), hat uns genauso wie zahlreiche andere epidemiologische Studien beispielsweise der Weltgesundheitsorganisation zwar schon wertvolle Aufschlüsse gebracht; trotzdem sind wir von einer Lösung des Krebsproblems noch weit entfernt.So ist es nur zu verständlich, daß sich hier ein weites Feld für wissenschaftliche aber auch für scharlatanistische Spekulation eröffnet. Die Beweglichkeit und Offenheit in dieser Diskussion hat zweifelsohne viel Gutes für sich, spiegelt nichtsdestoweniger unter Anerkennung des Forschungsdranges aber auch die Angst vieler Menschen wider, selbst eines Tk-ges dieser Krankheit ausgeliefert