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Die Anfänge
Unter den Pflanzen erfreuen sich die Kräuter besonders vieler Freunde, seien es Gärtner oder Liebhaber der Kodikunst; viele lieben sie allein ihres Duftes wegen. Die meisten mögen sie vermutlich unter all diesen Gesichtspunkten, und man braucht nidit unbedingt einen Garten, um Kräuter zu ziehen, und schon gar nicht muß man unbedingt mit Kräutern kodien, um Freude daran zu haben. Außerdem gibt es viel mehr Kräuter als etwa nur Minze, Salbei, Thymian und Petersilie, wenn audi viele Zeitgenossen nur mit diesen vier Erfahrung haben. Erstaunlich, wieviel interessanter das Kochen, aber auch Anbau und Gebraudi der
Kräuter werden, wenn man sie in vollem Umfang nützt.
Zu Anfang fragt man sich natürlidi, was man unter Kräutern verstehen soll. Nadi dem Lexikon ist die Antwort einfach: Es sind Pflanzen, deren Stengel nach der warmen Jahreszeit bis zum Erdboden absterben. Kräuter können einjährig, zweijährig oder ausdauernd sein. Demnach können weder Sträudier nodi Bäume im botanisdien Sinne unter die Kräuter fallen. Und doch gibt es Sträucher wie Thymian oder Rosmarin zum Beispiel, und zumindest einen Baum, den Lorbeerbaum, unter den wichtigsten und wohlschmek-kendsten >Kräutern<. Die botanische Be-
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Links außen: Abbildung der Malve (Malva sylvestris) aus einem alten KräuCerbuch. Nach bester Tradition dieser Werke ist die Zeichnung zart und klar.
Oben links: Gartenangelika (Engelwurz), darunter die wilde Form. Bilder aus einem Kräuterbuch des 16. Jahrhunderts. Oben: Eingezäunter Kräutergarten aus einem Stundenbuch des 16. Jahrhunderts.
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