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Sybil Kapoor - London [antikvár]

London [antikvár]

Sybil Kapoor

Christian Verlag , Megjelenés: 2006. január 01.
 
1.NFUHRUNGDort, wo heute Londons Bankenviertel steht, errichteten die Römer vor zweitausend Jahren eine Siedlung an der Themse. Die damalige Bevölkerung war erstaunlich international, und das ist bis heute ein Markenzeichen der englischen Metropole. Vor allem ihre Küche verbindet britische Kreativität mit Einflüssen aus aller Welt.DIE KULINARISCHE GESCHICHTEAls die Römer um 50 n. Chr. an der Themse die Siedlung Londinium gründeten, war dies auch der Anfang der Londoner Küche. Die Römer bauten ein Netzwerk von Straßen, über die sie...
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1.NFUHRUNGDort, wo heute Londons Bankenviertel steht, errichteten die Römer vor zweitausend Jahren eine Siedlung an der Themse. Die damalige Bevölkerung war erstaunlich international, und das ist bis heute ein Markenzeichen der englischen Metropole. Vor allem ihre Küche verbindet britische Kreativität mit Einflüssen aus aller Welt.DIE KULINARISCHE GESCHICHTEAls die Römer um 50 n. Chr. an der Themse die Siedlung Londinium gründeten, war dies auch der Anfang der Londoner Küche. Die Römer bauten ein Netzwerk von Straßen, über die sie die meisten Regionen Britanniens erreichten. Außerdem entstand ein Hafen, der schließlich zum Zentrum des internationalen Handels wurde. Die Truppen zum Schutz der Siedlung stammten aus verschiedenen Ländern des riesigen römischen Imperiums, etwa aus Syrien, Spanien und Italien. Entsprechend international war auch die Bevölkerung.Die neuen Bewohner lernten schnell, wo sie Wild und Fisch fangen konnten und woher sie Vieh, Obst und Gemüse bekamen. Ihre Küche war englisch-römisch - klassische römische Speisen wie Kaninchen mit Pinienkern-Dattel-Füllung und englischen Zutaten. Die oberen gesellschaftlichen Schichten verfeinerten ihre Speisen mit importierten Delikatessen: Olivenöl, Rosinen, Wein, Pinienkernen und liquamen, einer fermentierten Fischsauce.Über die kulinarischen Vorlieben nach dem Abzug der römischen Legionen 410 n. Chr. ist wenig bekannt. Doch mit der Ankunft Wilhelmdes Eroberers aus Frankreich im Jahr 1066 sollte sich die Küche der Stadt für immer verändern. Der neue König von England bestand darauf, die angelsächsischen Bräuche und Gerichte (mit regionalen Produkten, gebratenem Wild und geschmortem rotem Fleisch mit Kräutersaucen) durch französische Sitten und normannische Speisen zu ersetzen. Das gebratene Fleisch und Wildgeflügel der normannischen Küche wurde kräftig gewürzt, dazu gab es aromatische Saucen mit Zutaten wie Mandeln, Ingwer und Zucker.Mehr und mehr WohlstandIm 13. Jahrhundert hatte sich London zu einer reichen Handelsstadt entwickelt und zu einem Zentrum politischer Macht. Ausdruck des wachsenden Wohlstands waren die vielen Speisen, die man in den Häusern der Adligen sen/ierte: englische Braten, gegrilltes Fleisch und pikante Pasteten sowie neu hinzugekommene französische Kurzbratgerichte, Frikassees und Saucen. Vielerlei Gebratenes und Gekochtes bekam man auch in den cookshops, einstigen Speiselokalen, die den ganzen Taggeöffnet hatten. Die Londoner liebten Fleisch, Wildgeflügel, Fisch und Meeresfrüchte, ob walisisches Lamm, schottisches Rind oder Austern aus der Themse. Zudem aßen sie solche Mengen Zwiebeln und Knoblauch, dass man Zwiebeln aus Holland und Knoblauch aus Frankreich und Spanien importieren musste.Delikatessen aus aller WeltLondon war nun ein internationales Handelszentrum, und die Bewohner begegneten neuen Speisen entsprechend aufgeschlossen. Wünschte der Adel geschmorte Tauben mit Pfeffer, Ingwer und Safran oder wollten königliche Köche italienische Gerichte wie Mak-karoni mit Butter und Parmesan auftischen, so importierten die Händler die benötigten Zutaten. Die Rezepte und deren spezielle Zutaten wurden von den Köchen der Stadt, die der Cook's Company angehörten, einer um 1300 gegründeten Zunft, schnell verbreitet.Der zunehmende Wettbewerb im Gewürzhandel spornte das Land an, sogar noch mehr Gewürze, einschließlich Zucker, einzuführen. Im 16. Jahrhundert begannen Londoner

Termékadatok

Cím: London [antikvár]
Szerző: Sybil Kapoor
Kiadó: Christian Verlag
Megjelenés: 2006. január 01.
Kötés: Fűzött keménykötés
ISBN: 9783884727140
Méret: 250 mm x 270 mm
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