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So kocht man heute [antikvár]

H. J. Fahrenkamp

 
VorwortDie neue leichte Küche kann es nur gébén, weil es eine alte schwere Küche ge-geben hat. Und leider immer noch gibt. So lapidar diese Feststellung vielleicht auch klingen mag, was sich jedoch da-hinter verbirgt, ist vielschichtig und kompliziert.Wer die Notwendigkeit der neuen leichten Küche, ihren Sinn und ihr Ziel erkennen will, muB sich etwas mit der Entwicklung unserer Küche und unse-rer Lebensformen auseinandersetzen. Wenn noch vor 50 oder auch vor 30 Jahren die Ernáhrung den Erfordernis-sen ideál entsprach, die letzten zwei...
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VorwortDie neue leichte Küche kann es nur gébén, weil es eine alte schwere Küche ge-geben hat. Und leider immer noch gibt. So lapidar diese Feststellung vielleicht auch klingen mag, was sich jedoch da-hinter verbirgt, ist vielschichtig und kompliziert.Wer die Notwendigkeit der neuen leichten Küche, ihren Sinn und ihr Ziel erkennen will, muB sich etwas mit der Entwicklung unserer Küche und unse-rer Lebensformen auseinandersetzen. Wenn noch vor 50 oder auch vor 30 Jahren die Ernáhrung den Erfordernis-sen ideál entsprach, die letzten zwei Jahrzehnte habén unsere Lebensformen totál verándert, doch bei unserer Ernáhrung dagegen blieb alles beim Altén.Und das ist das Ergebnis: Wir arbeiten heute kaum noch angestrengt körper-lich. Das nehmen uns zum groBen Teil unsere Maschinen ab. Zur Arbeit fah-ren wir im Auto. Zum Laufen, Spazie-rengehen oder Wandern bleibt höch-stens mai am Wochenende eine Stunde. Von körperlicher Arbeit sind wir auf vorwiegend sitzende Tatig keit umge-stiegen. Und dafür brauchen wir weit-aus weniger Energie. Doch kochen wirheute immer noch, als wáren wir Schwerstarbeiter und essen, als müfiten wir uns für Notzeiten polstern. Oder schlimmer noch als lebten wir in diesen Notzeiten.Noch führen die jouletráchtige Mehl-schwitze und ihre nicht minder schreck-liche Schwester, die Einbrenne, das Regiment in unseren Küchen. Noch kochen wir nach Rezepten, die zu GroB-mutters Zeiten richtig waren. Noch essen wir, als würden wir bei der Arbeit schwitzen. Was früher notwendiger Kraftstoff war, wird zu überflüssigem Ballast. Zu Pfund um Pfund auf unseren Rippen. Wir werden dicker und dicker.Wenn wir in Zukunft gesund bleiben wollen, leistungsfáhig und in Form, müssen wir heute unsere EBgewohn-heiten umstellen. Heute und nicht morgen. Wir können nicht lánger ge-sundheitsgefáhrdendes Stückwerk mit Abmagerungskuren betreiben. Denn es nützt wenig, wenn wir einige Tage F. d. H. machen und uns dann wieder mit Mehlpappe, Fett und anderen Dingen vollstopfen.IB das Richtige ist die Devise. Das Richtige mit der neuen leichten Küche.

Termékadatok

Cím: So kocht man heute [antikvár]
Szerző: H. J. Fahrenkamp
Kiadó: Vehling-Verlag
Kötés: Fűzött kemény papírkötés
Méret: 170 mm x 250 mm
H. J. Fahrenkamp művei
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