Bővebb ismertető
Alkohol als effektives Mittel in der Práventivmedizin - was bisher moralisch undenkbar, medizinisch gewagt und politisch unkorrekt erschien, daran mufi man sich in Zukunft gewöhnen. Kein anderer Bestandteil unserer táglichen Nahrung hat so eindeutige Einflüsse auf die Gesundheit des Menschen, eine Reihe schlechter, aber auch sehr viel gute. Tatsáchlich sind es sehr viel mehr gute, als man die lángste Zeit ahnte. Diese inzwischen gut gesicherte, wissenschaftliche Erkenntnis sollte nun eigentlich genauso nüchtern und abwágend betrachtet werden wie die vielen anderen revolutionáren medizinischen Fortschritte der letzten Jahrzehnte. Doch ist dem nicht so. Das Thema ist von Emotionen überladen. Etwas Positives über Alkohol zu berichten bewirkt eine seltsame Polarisierung. Die gesundheitsförderlichen Wirkungen des Alkohols zu beleuchten ist nicht unproblematisch. Ein Buch mit dem Titel Táglich Wein zu schreiben wird Folgen habén. Einerseits versammeln sich dankbare Anhánger, anderseits formieren sich erbitterte Feinde. Wie immer führen festgefahrene Ideologien dazu, daL deren Anhánger es vorziehen, nicht beide Seiten der Medaille zu betrachten. Man wird mir mit groEer Sicherheit die Verharmlosung des Alkoholproblems vorwerfen und mich der Schürung von AlkoholmiEbrauch bezichtigen. Allzuweit verbreitet ist die Auffassung immer noch, daE Alkohol in jeder Dosis und für jeden Menschen ein Gesundheitsrisiko darstelle und jeden, der nicht widersteht, in die Sucht und Abhángigkeit treibe. Weniger ist besser lautet die Lösung, die auch in Deutschland von verschiedener Seite hochgehalten wird, unbenommen aller gegenteiligen Erkenntnisse aus der Wissenschaft. Ein Fehlurteil wird jedoch