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Was denTEEso anziehend macht ,Jiier wird es Zeit, ein Diagramm zu nennen, das drei Leistungskurven darstellt: nach dem Genuß von Tee, von Bier und von Schnaps. Der Tee, versteht sich, ist absoluter Sieger. Das Bier gbt einen kurzen Anstieg und einen jähen Fall und erreicht seinen tiefsten Punkt, wo der Tee seinen höchsten hat, nach vierzig Minuten nämlich. Der Schnaps geht sofort unter Null, fällt immer noch weiter und bleibt so über Stunden, ohneoben zu kommen. Man wähle also sein Getränk mit Klugheit. Zur Klugheit verhilfl am ehesten der Tee."(Benno Pludra: Wie ich nach Swanetien reisen wollte)Vor noch nicht allzulanger Zeit hat man sich allen Ernstes den Kopf darüber zerbrochen, was giftiger sei, Tee oder Kaffee. Ein Schwedenkönig hat sogar zwei zum Tode verurteilte Raubmörder unter der Bedingung begnadigt, daß der eine fortan nur Tee, der andere nur Kaffee trinken mußte. Der König wollte wissen, welcher der beiden zuerst sterben würde. Als erster starb der König.Heute wissen wir über die Wirkung von Tee und Kaifee in unserem Körper ziemlidi genau Bescheid. Mediziner und Ernährungsexperten sind in den letzten zwanzig Jahren besonders dem Koffein das sowohl im Tee als auch im Kaffee enthalten ist auf der Spur.Um das Ergebnis vorwegzunehmen, unser Or-janismus verträgt das Koffein des Tees erheb-ich besser als das des Kaffees! Tee ist gut fürs Herz, Kaffee schlecht", so lautet das Resultat mehrjähriger Versuche.Obwohl Tee mehr Koffein enthält als Kaffee, können wir pro Tag unbeschadet weitaus mehr Tee trinken als Kaffee. Was ist die Ursache für diesen Unterschied? Die Pfadfinder der Wissen-schafl haben sie gefunden: Das Koffein des Tees wirkt in unserem Körper anders als das des Kaffees. Tee enthält außer Koffein nodi Tannin (Gerbstoff), das dessen Wirkung beeinflußt. Während die Röststoffe des Kaffees für eine sofortige urid nahezu vollständige Aufnahme des Koffeins in unserem Körper sorgen, gewissermaßen für eine schockartige Aufnahme, die eine unmittelbare Anregung des Herzens und des Kreislaufes bedingen, wird die Wirkung des Koffeins im Tee durch den Gerbstoff verzögert, gemildert.