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Von Meisterköchen Meisterwerke [antikvár]

 
GESCHICHTE DER GASWERKE Die Geschichte der Gasenergie für das Gemeinwoh! begann mit der Beleuchtung. Kaum einige Jahre hinter den Spitzenlándern in der Industrieentwicklung zurückbleibend, erschienen 1856 in der Stadt Pest die ersten Gas-StraSenlampen, die den Beginn des neuen Abschnitts in der technischen Entwicklung symbolisierten. Nicht zufálfig berichtete der berühmte ungarische Romancier Mór Jókai über das neue Beleuchtungsmaterial: ... es stinkt, hat ein bischen sauren Krautgeruch, aber aus nationalem Stolz ertragenwirihn .....
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GESCHICHTE DER GASWERKE Die Geschichte der Gasenergie für das Gemeinwoh! begann mit der Beleuchtung. Kaum einige Jahre hinter den Spitzenlándern in der Industrieentwicklung zurückbleibend, erschienen 1856 in der Stadt Pest die ersten Gas-StraSenlampen, die den Beginn des neuen Abschnitts in der technischen Entwicklung symbolisierten. Nicht zufálfig berichtete der berühmte ungarische Romancier Mór Jókai über das neue Beleuchtungsmaterial: ... es stinkt, hat ein bischen sauren Krautgeruch, aber aus nationalem Stolz ertragenwirihn .. .".Die Periode der Gasbeleuchtung war verháltnismáSig kurz, das leuchtende Gas (wie man damals das aus Kohlé gewonnene Gas mannte) wurde recht bald durch den glánzenden Rivalen - die elektrische Beleuchtung - verdrángt. Man muK bemerken, daB dieser Sieg der Elektrizitát nie wirklich vollkommen wurde, da man auf unseren Abendspaziergángen auch gegenwártig hier und dort Gaslampen auftauchen sieht, die die Stimmung der Nostalgie verbreiten, obwohl die Mehrzahl von ihnen durch Elektrizitát gespeist wird. ?ie Gasenergie hat ihre wahre Rolle in Form des Stadtgases in den Haushalten - beim Backen - Kochen und der Warmwasserbereitung - gefunden. Das bedeutete einen groSen Schritt, auf dessen Wirkung sich bald die Werksproduktion in der Józsefstadt als zu gering erwies, besonders deshalb, weil inzwischen - durch Vereinigung der drei Stadtteile Buda, Pest und Altofen Budapest zur wahren Hauptstadt angewachsen war, die Bevölkerung schnell zunahm und der Bedarf an Stádtischen Dienstleistungen immer gröKer und ausgedehnter wurde. 1910 übernahm die Hauptstadt die Gasproduktion und -dienstleistungen in die eigenen Hánde, bald wurde der Bau eines neuen, modernen Werkes für die Gasproduktion beschlossen. 1913 begann die neue Fabrik in Óbuda zu produzieren, die damals - im technischen Sinne - das Weltniveau vertrat, ihrer GröSe gemáB eine der zeitgemáBen, gröGten kontinentalen Kohle-Destillations-Gasfabriken Europas war. Diese Fabrik - die bis zum Október 1984, 71 Jahre hindurch der Hauptstadt diente - ist nur noch ein Industriedenkmal, die durch die zeitgemáSere Technik und modernere Lösung von Produktion und Dienstleistungen abgelöst wurde. Aufgrund der Modernisierung bedeutete die Erdgasenergie die Zukunft bei der Gasversorgung. Für die Befriedigung der schnell wachsenden Bedürfnisse wurde schon 1949 eine Gasleitung gebaut, die die Kohlenwasserstoff-Vorkommen in Zala mit der Hauptstadt verbindet. Das in dieser Periode zugeführte Gas wurde nur als eine der Komponente des Stadtgases verwendet. Spater, Anfang der 1960er Jahre, als sich auch diese produzierte Gasmenge als zu gering erwies, wurden nach der Erdgas-Zersetzung neue Herstellungsverfahren eingeführt, die sich damals vielerseits in der Welt verbreiteten und die eine Vervielfáltigung der zur Verfügung stehenden Kapazitáten ermöglichte. Damals wurden auch die gegenwártig noch in Betrieb befindlichen Gasfabriken in Albertfalva und Kőbánya erbaut, die aus Erdgas ein Stadtgas-Qualitátsgemisch produzieren können, teilweise durch Kombination der traditionellen auf Kohlebasis beruhenden Gasproduktion. Die ErschlieSung und Nutzung der heimischen Erdgasversuche machten es schon Ende der 1960er Jahre offensichtlich, daS der sich steigernde Energiebedarf seitens der Bevölkerung und Industrie perspektivisch nur durch die Verwendung des im ursprünglichen (unzersetzten)Zustand befindlichen Erdgases zu befriedigen ist. Die 1968/69 durchgeführte Brennwármeerhöhung des Stadtgases (die eine 20 bis 25%ige Kapazitátserweiterung bedeutete) konnte diesen Zustand nur vorübergehend lindern. Deshalb wurde 1971 beschlossen, die Stadtgasversorgung der Hauptstadt auf Erdgasbasis umzustellen. Den Zielsetzungen entsprechend, wird diese Umstellung auf Erdgas mit Kosten von fast 2,5 Milliárdén Forint bis 1990 beendet. Diese Durchführung muKte so organisiert werden, daS wáhrend der Umstellung der Verbrauch von fast 600000 Haushalten, die Wármeversorgung der mit Gas beheizten 300 000 Wohnungen sowie die Verwendung in den Industriewerken und Institutionen ungestört und sicher sein soll. Der 130. Jahrestag in der Geschichte der Gasversorgung schloB eine erfolgreiche Periode ab. Unsere Bestrebung liegt weiterhin darin, daS wir das Niveau der Gasversorgung unseren Traditionen entsprechend bewahren, verhessem und allezeit im Dienste der Bevölkerung stehen. Hauptstádtische Gaswerke

Termékadatok

Cím: Von Meisterköchen Meisterwerke [antikvár]
Kiadó: Artunion
Kötés: Fűzött kemény papírkötés
Méret: 160 mm x 220 mm
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