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Wein ist In". Das zeigt die weltweite Nachfrage, die ständig steigt. Und mit im Spiel ist dabei auch immer das Geld. Große Bierbrauereien kaufen in Südamerika Weingüter, weil sie sich vom Wein zusätzliche Umsätze erhoffen.Und wenn ein Großhändler Weine einkauft, geht es meist um große Mengen. Natürlich werden Winzer und größere Produzenten dann vor die Wahl gestellt: Wenn du die Menge X verkaufen willst, dann aber bitteschön zu unseren Konditionen. Es ist ein knallhartes Geschäft. Aber - wenn der Weineinkäufer für einen großen Händler eine Toskana-Aktion mit Chianti-Wein machen will.denkt man z. B. an eine Menge von 6,5 Mio. Flaschen. So viel wächst dort nicht - und das sollte dem Verbraucher schon zu denken geben. Abgesehen davon, dass ein einziger Abfüllbetrieb diese Menge nicht schafft!Leider gibt es immer noch genügend Käufer, die allein auf den Preis achten, ohne daran zu denken, dass sich der Markt nach Angebot und Nachfrage richtet und auch die Qualität diktiert. Wenn Wein oder Sekt verramscht werden - so also zu Preisen im Regal stehen, mit denen kein guter Tropfen produziert werden kann -, sollte sich der Konsument fragen, was in der Flasche ist.