Bővebb ismertető
VorwortDie deutsche Bearbeitung des Buches WINE TASTING hat mich fasziniert. TatsächUch ist in unserem Sprachbereich kein Buch zu finden, welches ausschliesslich darüber schreibt, wie man Wein beurteilen kann - und dies zudem auf eine kompetente, aber doch völlig unprätentiöse, leichtverständliche Art und Weise tut. Es dürfte die Subjektivität des Geschmackes sein, die bisher Publikationen verhindert hat, denn Äusserungen über den Geschmack sind immer diskutabel und kritisierbar. Und wer setzt sich schon gerne der Kritik aus?Wenn aber ein Mann mit derart reicher Erfahrung, Liebe zum Beruf und hochentwickelten Fähigkeiten wie Michael Broadbent (er ist Direktor des Weindepartementes des berühmten englischen Auktionshauses Christie's) mit erfrischender Offenheit und ungewöhnlich grosser Sachkenntnis von seinen persönlichen Erfahrungen in der Beurteilung von grossen und kleinen Gewächsen aus aller Welt erzählt, Schwerpunkte setzt und begründete Vergleiche anstellt, die jeglichem Chauvinismus abhold sind, so ist es diese Erfahrung, die ihm zwar Kompetenz verleiht - aber immer noch diskussionswürdig bleibt! Mehrmals haben wir an unsern gemeinsamen Gesprächen festgestellt, dass es Zeitverschwendung ist, die heiteren Dinge des Lebens mit tierischem Ernst oder wissenschaftlichem Eifer anzugehen. Gewiss bewahrt das nicht vor der Erarbeitung gründlicher Sachkenntnisse, doch sollen diese im Hintergrund bleiben und allein der vermehrten Wertschätzung des guten Weines dienen, in dem - wer's einmal erfasst hat - tiefgründende Heiterkeit zuhause ist.So darf ich noch danken : im Geiste einer schmunzelnden Toleranz, Resultat eines breiten Wissens und weitgespannten Erfahrungshorizontes, haben meine Freunde vom Cercle Européen Hommage au Vin bei der Überarbeitung des Manuskriptes mitgeholfen, Transparenz auch für ihre Länder zu schaffen: für Deutschland war es Hermann Segnitz vom Bremer Weinkolleg und für Österreich Bruno Gottardi von der Sankt-Urban-Kellerei in Innsbruck. In der Schweiz verdanke ich nicht nur dem bald fünfzigjährigen Weinleben meines Vaters Albert Reichmuth sehr viel, sondern auch meiner Mutter, denn sie beide waren es, die mir schon früh ein Gefühl für das Gute und Kultivierte mitgaben, sei es durch eine schmackhafte Küche, sei es durch den Sonntagswein, von dem wir als Kinder schon kosten durften - allerdings erst nach ein paar väterlichen Erläuterungen. Auch meinem Bruder Rolf mit seinen lebendigen, vielfältigen Beziehungen in alle bedeutenden Weinbauländer danke ich für seinen Rat, sowie ich Peppino Matasci