Bővebb ismertető
Für viele Menschen bleibt das abendliche Gute Nacht" nichts weiter als ein frommer Wunsch. Nach einer Studie des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München gehören Schlafstörungen zu den häufigsten Beschwerden, über die Patienten in der hausärztlichen Praxis klagen: Rund 30 Prozent von ihnen können entweder lange Zeit nicht einschlafen oder wachen nachts wiederholt auf und finden danach nur schwer wieder in den Schlaf. Schlafmediziner schätzen, dass - alle westlichen Industrieländer zusammengerechnet - zirka 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung an einer behandlungsbedürftigen Schlafstörung leiden.Wer immer wieder schlecht schläft, hat nicht bloß eine Befindlichkeitsstörung. Denn auf das erholsame Drittel imseres Lebens, das wir im Schlaf verbringen, können wir nicht verzichten. Um gesund zu bleiben, brauchen wir es ebenso dringend wie Nahnmg und Bewegimg. Wird das Leiden bagatellisiert, falsch oder gar rücht behandelt, stellen sich Konzentrationsstörungen ein, die Abwehrkräfte werden geschwächt und die Anfälligkeit für körperliche und seelische Erkrankungen steigt. So können zum Beispiel Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- und Magen-Darm-Krankheiten entstehen - was wiederum ein erhöhtes Sterblichkeitsrisiko mit sich bringen kann.Viele Menschen haben nach erfolglosen Selbstbehandlungsversuchen und einer jahrelangen Odyssee durch verschiedene Arztpraxen die Hoffnung aufgegeben, jemals wieder gut schlafen zu können. Diese Resignation ist urmötig, denn Hilfe ist möglich. In den vergangenen Jahren haben die Deutsche und die Österreichische Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin durch gezielte Informations- und Fortbildungsveranstaltungen erreicht, dass das Problembewusstsein sowohl in medizinischen Fachkreisen als auch bei den Krankenkassen zunimmt. Die Zahl der Schlafambulanzen und Schlaflabore, in denen Schlafstörungen genau diagnostiziert und Patienten adäquat behandelt werden können, wächst ständig. Außerdem liegen neue wissenschaftliche Studien über den Zusammenhang zwischen Schlaf und Leistungsfähigkeit vor, die inzwischen auch von der Arbeitswelt wahrgenommen werden. Hinzu kommt, dass neue Therapien entwickelt wurden, die sich auch bei chronischen Schlafproblemen bewährt haben. Schlaflosigkeit ist also behandelbar'' / und kein Grund zur Resignation. ^,' '