Bővebb ismertető
Vorliegende revidierte Ausgabe viiurde unter Berücksichtigung aller zugänglicher Quellen vorbereitet. Diese sind wie folgt:1.Die Reinschritt der Komposition, wielche als Stichvorlage bei der Drucklegung diente (Bartók Archiv Signatur 69 WFC 3).2.Ein gedrucktes Exemplar, welches während des Zweiten Weltkrieges für den englischen Sprachraum eingerichtet wurde. Bartók trug darin eigenhändig Korrekturen und Kommentare zur englischen Übersetzung bestimmter Titel ein (Bartók Archiv Signatur 69 WFC 2).3.Ein mit 7. Dezember 1939 datierter Brief des Komponisten an Ernst Stein, Herausgeber beim Verlag Boosey Hawkes, in welchem er unter anderem über seine Notationsweise bestimmter Bogen-Staccato-Komblnatlonen bei Streichinstrumenten berichtet.Bartók beabsichtigte, die Duos in vier Heften zu veröffentlichen (Duos 1 -14,15 -25,26 -36 und 37-44). Aus praktischen Gründen kam jedoch vorliegende Ausgabe In zwei Bänden zustande, wobei jeder den Inhalt von jeweils zwei Heften umfaßt.Besonderes Augenmerk wurde auf eine Art der Notierung gelegt, in welcher der Komponist Bögen In Verbindung mit Staccatopunkten zu setzen pflegte. So ist es von Bedeutung, ob ein Staccatopunkt am Ende einer Phrase über oder unter dem Bogen steht.Bartók erklärte in seinem Brief an Erwin Stein (Übersetzung aus dem Englischen):Bei Staichinstrumanten haben a) [_[f undb) [_LJ(odera) JTD undb) JT2) unterschiedliche Bedautung, wobei a) ein Absatzen vor dem letzten Achtel und b) ein Verkürzen der letzten Note ohne jedes Absetzen meint."Es scheint, daß Bartók diese beiden Fälle erst nach der Fertigstellung der 44 Duos voneinander unterschied. In jenem Exemplar aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges korrigierte er nach diesem System. In der hier vorliegenden Ausgabe wurden diese Korrekturen berücksichtigt, die davon betroffenen Stücke sind die Nummern 16,23,29,35,39 und 44.In der Reinschrift der Komposition erscheinen die Titel der Stücke in ungarischer und deutscher Sprache. In der Ausgabe aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs wurden sie vom Verlag durch englische Überschriften ersetzt. In seinem Exemplardieser Ausgabe brachte Bartókdiesbezüglich einige kritische Bemerkungen an. Diese Kommentare zeigen, daß er zu dieser Zeit weder sein Manuskript noch die ungarisch-deutsche Ausgabe zur Hand hatte. Er konnte sich nicht in jedem Fall des originalen Titels erinnern und notierte bei einigen Überschriften nur, daß er die englischen Übersetzung nicht für genau erachtete. Für die vorliegende revidierte Ausgabe wurden die englischen Titel mit den ungarischen verglichen, wobei Bartóks Anmerkungen weitgehend berücksichtigt wurden.Der Vergleich zwischen früheren Druckausgaben und den handschriftlichen Quellen wurde hauptsächlich von Eve Beglarian und Nelson Dellamaggiore durchgeführt. Dank für seine hilfreichen Anregungen gebührt auch Dr. László Somfai, Direktor des Bartók Archivs Budapest.Peter Bartók