Bővebb ismertető
Vorwort Wenn man sich gründlich in die Literatur geschichte versenkt und jener lebendigen Prosa nachspürt, deren Glanz ungetrübt Generationen überdauert, dann kommt man zu dem Ergebnis, dafi nur solche Schriflsteller bleihende Werke schufen, die dahei von dem Stoff, den sie behandelten, geradezu hesessen waren. Diese Liehe und Besessenheit zum Thema Natúr, Mensch, Liehe und Leidenschafl im Hochland finden wir bei dem Dichter der Berge, Ludwig Ganghofer. Nur einem mit seiner Heimat und ihren Geschöpfen eng verwachsenen Dichter wie Ganghofer konnte es gelingen, die Bergwelt und ihre Menschen und Tiere so zu schildern, dafi sie uns nicht im Halbdunkel einer Phantasie, sondern sprühlebendig entgegentreten - lebenswahr und bis in die verstecktesten Winkel ihrer Seelen durchforscht und begrijfen, wiedergegeben von einem volksnahen Dichter, der durch Vererbung gleichzeitig ein passionierter Jager und grofier Tierjreund war. Die Erzahlungen in diesem Buch sind weniger bekannt geworden als die grófién, in sich geschlossenen Romane des in seinen Milieuschilderungen unübertroffenen Heimatdichters. Sie sind aber nicht minder spannend - wie seltene Blumen gewissermafien überall auf dem Wege zu dem Gipfel seines Ruhms gepflückt - und werden dem Leser in diesem Werk als ein farbenprachtiger Straufi gereicht, der von einzigartigem Liebreiz und unverwelklich ist.