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Am Anfang der achtziger Jahre, zur Zeit, da Bernard Shaw „Cashel Byrons Profession", den dritten von seinen fünf Romanen, schrieb, wäre das Werk für Deutschland unzeitgemäß gewesen. Denn der ausgeprägte englische Sport des Boxens hatte sich noch nicht in Deutschland eingebürgert; er wurde nicht verstanden, und man sah ihn als einen Ausdruck der Unkultur
und der angelsächsischen Roheit an--gerade wie
das Ausland die Mensur als Barbarei betrachtete. In England verstand man zwar diesen Sport, aber auch dort verstand man damals weder Shaw noch seinen Roman. Man witterte zwar, daß hier ein junger Dichter in die Erscheinung trat, der nicht nur über einen Faustkämpfer schrieb und ihn zum Helden machte, sondern selbst ein Kämpfer war. Wenn auch die neue geistige Atmosphäre durch die witzigen, zynischen und sogar giftigen Romane von Oscar Wilde vorbereitet war, so wurde dieser Roman mit seinem scharfen Witz, seinem ironischen Humor und seiner überlegenen Heiterkeit doch als eine Kampfansage an die englische Gesellschaft, die noch tief in den Ansichten des spätvikto-rianischen Zeitalters verstrickt war, empfunden.