Bővebb ismertető
1 In den ersten Oktobertagen des Jahres 181* stieg Oberst Sir Thomas Nevil, Ire und hervorragender Offizier der britischen Armee, auf der Rückreise aus Italien mit seiner Tochter im Hotel Beauveau zu Marseille ab. Die unaufhörlichen Bewunderungsausbrüche enthusiastischer Reisender habén eine Gegenwirkung hervorgebracht: um sich von jenen abzuheben, nehmen sich heute viele Touristen das „nil admirari" des Horaz zur Devise. Zur A17 dieser unzufriedenen Reisenden nun gehörte Mifí Lydia, die einzige Tochter des Obersten. Die weltberühmte „Verklárung Christi" war ihr mittelmáftig erschienen, der Vesuv im Ausbruch kaum erhabener als die Fabrikschlote von Birmingham. Kurz, ihr grofier Einwand gegen Italien war, in diesem Lande mangle es an Lokalkolorit, an Originalitát. Wer es vermag, erkláre diese Worte, die ich vor einigen Jahren sehr wohl verstand und die ich heute nicht mehr begreife. Zunáchst hatte Mift Lydia sich geschmeichelt, sie werde jenseits der Alpen Dinge finden, die kein Menschenauge vor ihr gesehen und über die sie mit den „besseren Leuten", wie Monsieur Jourdain sagt, sich unterhalten könne. Bald aber, da ihre Landsleute ihr überall zuvorgekommen waren und sie daran verzweifelte, irgend etwas Niegesehenem zu begegnen, warf sie sich der Opposition in die Arme. In der Tat ist es höchst verdriefilich, wenn man von den Wundern Italiens nicht sprechen kann, ohne dafi einen irgend jemand fragt: „Sie kennen sicherlich den Raffael im Palazzo*** zu***? Er ist das Schönste, was es in Italien gibt." Und gerade den hat man zu besichtigen versáumt. Da es zu weit führt, alles anzusehen, ist es das einfachste, alles von vornherein in Bausch und Bogén zu verdammen. Im Hotel Beauveau erlebte Mií3 Lydia eine bittere Enttáuschung. In ihrem Gepáck hatte sie eine hübsche Skizze des pelasgischen oder zyklopischen Tores in Segni, von dem sie glaubte, die Zeichner hátten es vergessen. Nun, Lady Frances