Bővebb ismertető
Frühling im Bergwald! Er kennt die Bhimen nicht, die der Lenz über die Wiesen des Tales streut, kennt nicht die linden Lüfte, die spielend durch blühende Hekken streichen, und nicht das liebliche Gezwitscher der heimgekehrten Schwalben, die unter gastlichem Dach ihre Nester bauen. Frühling im Bergwald! Das ist Brausen und Sausen, Tőben und Donnern, Sturm und Tód. Über dem Bergwald liegt der Winter wie ein grauenhafter Riese, und der Frühling, der ihn scheuchen will, muB kommen als ein gewaltiger Held, muB töten und zerstören, bevor er bauen kann und neues Leben wecken aus eisigem Schlaf. Hoch in den steilen Felsen krachen ohne UnterlaB die stürzenden Lawinen, über die Halden fáhrt der stürmende Föhn mit dumpfem Sausen, mit seinem heiBen Atem schnaubt er über den schwindenden Schnee, im Walde packt er die altén máchtigen Fichten und rüttelt sie, daB sie erbeben in ihrem Mark. Und was sie tragen an morschem Gezweig, das bricht er ab von ihnen und führt es davon in jagendem Wirbel. Ein Rieseln und Gurgeln, immer und überall; auf jedem Hangé bildet sich ein springender Bach, über alle Felsen platschern die Wasser, zu denen der Schnee zerschmolzen; alle Wurzeln umspülen sie und sammeln sich zum tobenden GieBbach, der den Bergwald sáubert von allém Unrat, jeden kranken, schwachen Baum zerschmettert und nur bestehen láBt, was stark ist und gesund. Die Felsklötze, die der Winterfrost von der Steinwand sprengte, kommen ins Wandern, wenn der Schnee zerrinnt; sie stürzen