Bővebb ismertető
Allgemeine Einleitung
1. ZenovonVeronaund die ihm zugeschriebenen Traktate
Die Stadt Verona, wundervoll gelagert an den beiden Ufern der Etsch, blickt auf eine reiche Vergangenheit von über 2000 Jahren zurück. Den Erinnerungen an sie begegnet der Besucher auf Schritt und Tritt, Zum Schönsten und Ergreifendsten zugleich gehört ein Gang über die Rigasta San Zeno am Ufer entlang hinaus zur Ba-silica San Zeno maggiore. Denn sie hat eine lange geschichtliche und kunstgeschichtliche Entwicklung hinter sich und stellt mit San Miniato in Florenz und mit San Ambrogio in Mailand das hervorragendste Bauwerk romanischer Kunst in Oberitalien dar. Und sie umschließt in ihrer Krypta die Gebeine des Mannes, mit dem die Stadt als mit ihrem Patron sich aufs innigste verwachsen fühlt, die Gebeine des heiligen Bischofs Zeno,
Die Nachrichten über Zeno scheinen zwar dürftig zu sein. Aber er steht zunächst als der achte Bischof in der Erinnerung seiner Gemeinde,
In dem Museum der Bibliothek in Ravenna befinden sich drei Borden, die in Seidenstickerei auf Goldgrund sechzehn Bildnisse mit Namensum- oder -Unterschrift, meist von Bischöfen, aufweisen, Sie stammen aus dem Kloster Classe und bildeten dereinst mit andern Borden mit zusammen 35 Bildnissen Teile eines Meßgewandes; in ihrer ursprünglichen Bestimmung und Verwendung aber gehörten sie einem Altarantipendium an, das vielleicht in San Fermo maggiore in Verona das Grab der Heiligen Firmus und Rustikus schmückte. Jedenfalls gehörte das Antipendium nach Verona, Denn man hat bald erkannt, daß die Namen und Bilder der Bischöfe sich als solche von Verona kundgaben. Unter