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Rainer Maria Rilke
Die Letzten
Rainer Maria Rilke (Prag 1875 - Montreux 1926) Nach der ersten dichterischen Sammlung Leben und Lieder (1894) folgten Larenopfer Traurngekrönt
(1896).
Entscheidend für den österreichischen Dichter Rilke war die Begegnung mit der schon reiferen Freundin von Nietzsche, Lou Andreas-Salomé. In ihr fand er eine menschliche und künstlerische Unterstützung. Ihr widmete er ein 1898 in Florenz geschriebenes Tagebuch, das sogenannte Florenzer Tagebuch, von großer Bedeutung, um die Persönlichkeit des Dichters kennenzulernen.
Der erste große Erfolg war sein Werk Die Weise von Liebe und Tod des Corners Christoph Rilke. Der österreichische Dichter hatte die impressionistischen Anfange im Stunden-Buch, das er in drei Teilen mit Das Buch vom mönchischen Leben, Das Buch von der Pilgerschaft und Das Buch von derArnnit und vom Tode (1899-1903) schrieb und im Buch der Bilder (1902 und 1906) mit der Sammlung Neue Gedichte (1907/1908) endgültig überwunden, indein er von den musikalischen, klangvollen Stimmungsgedichten zum Dinggedicht überging. Zu erwähnen sind noch unter vielen anderen erfolgreichen Werken das autobiografische Tagebuch Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge (1910) und die Duineser Elegien (1923).
Worterklärungen Ruth Margot Beitat Linguistische Beratung Karin Laviat Umschiagillustration Sir Thomas Lawri-nce «Lady Ordis mit ihrer Tochter Anna Maria»
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