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Der Stern Michael bleibt stehen. So erschrocken ist er und so glücklich zugleich. Nun hat er ihn gesehen, den lieben, heiligen Stern. Da ist er. Da oben leuchtet er. So schön hat sich der Junge den Stern nicht vorgestellt. Er ist ja aus Gold. Aus lauter Licht. Michael ist auf die Strafie gelaufen. Die Eltern habén sich so lange im Nebenzimmer zu schafíen gemacht. Sie hatten keine Zeit für ihn. Da fiel ihm plötzlich die Geschichte ein, die Geschichte vom Weihnachtsstern. Nun will er sehen, ob der Stern am Himmel ist. Denn heute ist der Heilige Abend. So ist Michael einfach auf die StrajSe gelaufen. Und nun steht er zwischen den Háusern und zwischen den eiligen Menschen und hat den Weihnachtsstern entdeckt. Da oben ist er. Gar nicht weit weg. Der Stern mit dem goldenen Licht. Keiner beachtet den Kleinen im Gewühl, obwohl er nicht einmal einen Mantel anhat. Denn jeder hat Sorgen mit seinen Weihnachtsfreuden, mit dem Christstollen und mit dem Lichterbaum. Kaum einer hat Zeit, an den Stern zu denken, der das Wunder verkündet. Kaum einer kommt auf den Gedanken, nach dem heiligen Stern zu sehen. Nur Michael. Und das ist ein kleiner törichter Junge mit einer Stupsnase und mit zwei allzu grófién dunklen Augen. Aber weil er klein ist und töricht, hat er den Stern entdeckt, der mit wunderbarer Herrlich-