Bővebb ismertető
Den "eigenen Beitrag" österreichs zu seiner Befreiung im Sinne der Moskauer Deklaration der Alliierten von 1943 zu dokumentieren war das Hauptmotiv bei der Gründung des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DOW) im Jahre 1963 und ist ein zentrales Anliegen seiner Tátigkeit bis heute. Unter Berücksichtigung der Schwerpunkte Widerstand und Verfolgung - Exil - Rechtsextremismus wurden aus kleinsten Anfángen zum einen ein Archiv, eine wertvolle Spezialbibliothek sowie verschiedene wissenschaftliche Sammlungen aufgebaut, zum anderen sah sich das DÖW stets als eine Státte der Forschung mit der Aufgabe, durch umfassende Veröffentlichungen sowohl zur wissenschaftlichen Diskussion als auch zur Information der breiten öffentlichkeit beizutragen. Für diese seine umfangreichen wissenschaftlichen Vorhaben verfügt das DÖW über mehrere Publikationsreihen, wie "Widerstand und Verfolgung in den österreichischen Bundeslándern 1934-1945", "österreicher im Exil", "Erzahlte Geschichte", doch für andere einschlágige Arbeiten, die sich beispielsweise durch Teilnahme der DÖW-Mitarbeiter an Tagungen oder Symposien ergeben, sind die Möglichkeiten einer Veröffentlichung beschránkt. Um diesen Engpaft zu beheben, beschloB das DÖW die Herausgabe eines Jahrbuchs, in dem neben Artikeln, Tagungsberichten, Referaten etc. auch Berichte über wissenschaftliche Aktivitáten des DOW, ferner Auszüge aus biographischen Manuskripten, Faksimiles von aufschlu&reichen Dokumenten und ausführlichere Rezensionen ihren Platz finden sollen. Darüber hinaus werden die jeweilige Festansprache anláíSlich der Jahresversammlung und der Jahresbericht des DÖW als regelmáfSige Beitráge im Jahrbuch aufscheinen. Innerhalb des zeitgeschichtlichen Rahmens, den sich das DÖW setzt, sollen freilich die drei erwáhnten und im vorliegenden Jahrbuch behandelten Forschungsakzente keineswegs als eine thematische Einschránkung gesehen werden. Auch der Mitarbeiterkreis ist weder auf die Mitglieder des Archivs alléin beschránkt noch auf jene des DÖW-Vorstands und Kuratoriums, die jedoch speziell zur Mitarbeit eingeladen sind. Unser Dank gilt im besonderen Herm Erich Fried für das Überlassen seiner unveröffentlichten Erzáhlung über seine GroíSmutter, Herrn Prof. Du Wen Tang für sein spontán niedergeschriebenes Gedicht anláíSlich einer Besichtigung des KZ Mauthausen sowie Herrn Univ. Prof. Norbert Schausberger für seine Ausführungen über die Eingliederung österreichs in die Rüstungswirtschaft Grofídeutschlands. Herr Márkus Paul besorgte in dankenswerter Weise die Reinschrift des Manuskripts.