Bővebb ismertető
VORWORT
Vorliegendes Heft unserer Zeitschrift gibt den Lesern die Vorträge und Werkstattberichte der Ungarischen Deutschlehrertagung in die Hand, die am 30.-31. März 2001 in Budapest stattgefunden hat. Mit dieser Veranstaltung wurde zum ersten Mal in der bisherigen Geschichte des UDV nicht das Programm der Jahresversammlung durch einen Fachvortrag "angereichert", sondern die Jahresversammlung wurde im Anschluss an eine zweitägige Tagung abgehalten. Das Rahmenthema wurde im Zeichen des Europäischen Jahres der Sprachen festgelegt und stand unter dem Titel "Sprachenpolitik in Ungarn und Europa". Den Veranstaltern war es gelungen, ein Programm zusammenzustellen, das insgesamt als glückliche Verbindung bestimmter praxisrelevanter wissenschaftlicher, sprachpolitischer Fragen sowie aktueller didaktisch-methodischer Arbeitsberichte mit der Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch angesehen werden kann. Man hatte sich mit Erfolg bemüht, als Referenten international bekannte, namhafte Germanisten zu gewinnen, die in ihren Vorträgen wesentliche und aktuelle Aspekte des Rahmenthemas erörterten. Die erfreuliche thematische Vielfalt in den Workshops ist ein überzeugender Beweis dafür, dass "hinter den Kulissen", d.h. im schulischen Alltag sehr wohl lebhaftes Interesse für Neuerungen herrscht, dass die Kollegen diese gerne aufgreifen und sich nicht immer nur in ausgefahrenen Gleisen bewegen.
Mit der Veröffentlichung des Tagungsmaterials - soweit es uns von den Referenten zur Verfügung gestellt worden ist - und des vollständigen Programms verfolgt die Redaktion das Ziel, diese erste bedeutende Tagung umfassend zu dokumentieren und ihr Material allen unseren Lesern zugänglich zu machen. Die über Erwarten gelungene Veranstaltung mit rund 500 registrierten Teilnehmern ist nicht nur als Beweis für das rege Interesse der ungarischen Deutschlehrer an dem fachlichen Geschehen zu betrachten. Sie hat auch gezeigt, dass die verschiedenen Institutionen, die als Veranstalter die Tagung mitgetragen haben, für das gemeinsame Ziel erfolgreich zusammenarbeiten können. Es bleibt zu hoffen, dass damit ein Anfang gemacht wurde, dem in sinnvollem zeitlichem Abstand weitere Tagungen dieser Art und Qualität folgen werden.
Die Redaktion