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VORWORT DER VERFASSERIN
Seit meiner Rückkehr nach Amerika habe ich nicht aufgehört, Chinas "Wandlungen und Kämpfe mit endlosem Interesse, Mitgefühl und Verstehen zu verfolgen, und von Zeit zu Zeit hat dieses Verstehen seinen Ausdruck in Geschichten gefunden. Dieser Band enthält eine Reihe solcher Geschichten, die in den letzten Jahren, einige sogar erst in den letzten Monaten geschrieben wurden.
Die an Begebenheiten am wenigsten auffallenden sind reines Phantasiewerk, wenn man darunter die An-gleichung von Tatsachen versteht, bis diese eine Atmosphäre der Wahrheit bilden. Die ungewöhnlichsten Begebenheiten, wie z. B. die in „Der Tiger kommt" „Die Goldene Blume" und „Das Buddha-Gesicht" beruhen auf wahren Vorgängen; einige von diesen haben mir Chinesen erzählt, die mich unverzüglich von den in diesem Buch geschilderten Schauplätzen aus aufgesucht haben.
Ich hoffe, daß der Leser mit mir den fortlaufenden Zusammenhang in diesen Geschichten herausfühlt. Er setzt ein mit den älteren Chinesen, verfolgt ihre stetig zunehmende Berührung mit diesem schrecklichen neuen Zeitalter und führt weiter bis unmittelbar zu dem Augenblick des Krieges Japan gegen China. Wenn ich das, was ich so tief empfinde, einigermaßen treffend gezeidinet habe, nämlich die zähe, widerstandsfähige und unbezähmbare Eigenschaft des diinesischen Volkes, dann habe ich meine Absicht erreicht.
P. S. B.