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PROLOGParis lag in pastell-goldenem Licht, und Lorenz van Beck hatte drei Stunden totzuschlagen - keine sehr effektive Beschäftigung für einen Mann, der sich für gewöhnlich eher mit dem Totschlag von Menschen befaßt.Er wanderte unter den Bäumen der île Saint-Louis dahin, Sonnenstrahlen blitzten hier und da durch das Laub und fielen auf sein kantiges ausdrucksloses Gesicht. Er trug keinen Hut auf den kurzgeschorenen grauen Haaren, die hochgeschlossene Weste unter dem dunklen Anzug aus schwerem Wollstoff verdeckte den Großteil der unauffälligen Krawatte. Jeder Passant hätte ihn für einen seriösen Geschäftsmann gehalten.Mit einem gottergebenen Seufzer beschloß van Beck schließlich, sich an die Arbeit zu machen. Sein Ziel waren das Musée Rodin und das Musée de Cluny für Moderne Kunst, Porzellan und Glas. Er registrierte Neuerwerbungen, ihre Standorte, Beleuchtung und die Sicherheitsvorkehrungen. Er machte Vermerke in einem Notizbuch: durch welches Fenster man sich Zutritt verschaffen konnte, daß man Nachschlüssel für Tür 2, 9,15 brauchte, welche Statur das Wachpersonal hatte und wie