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Handwörterbuch der ungarischen und deutschen Sprache I-II. [antikvár]

Előd Halász, Halász Előd

 
Allgemeines Um den gesteigerten Ansprüchen sowohl des ungarischen als auch des deutsch-sprachigen Publikums gerecht werden zu können, wurde die vorliegende Ausgabe unseres ungarisch—deutschen Handwörterbuches im Vergleich zu den früheren Ausgaben bedeutend erweitert und vollstandig umgearbeitet. In quantitativer Hinsicht láBt sich dies durch das Verhaltnis der etwa 40 000 Stichwörter und 85 000 Angaben dieser Ausgabe zu den etwa 31 000 Stichwörtern und 40 000 Angaben der früheren Ausgaben ausdrücken. Der nicht unbetrachtliche...
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Allgemeines Um den gesteigerten Ansprüchen sowohl des ungarischen als auch des deutsch-sprachigen Publikums gerecht werden zu können, wurde die vorliegende Ausgabe unseres ungarisch—deutschen Handwörterbuches im Vergleich zu den früheren Ausgaben bedeutend erweitert und vollstandig umgearbeitet. In quantitativer Hinsicht láBt sich dies durch das Verhaltnis der etwa 40 000 Stichwörter und 85 000 Angaben dieser Ausgabe zu den etwa 31 000 Stichwörtern und 40 000 Angaben der früheren Ausgaben ausdrücken. Der nicht unbetrachtliche Unterschied wurde einerseits durch die Aufnahme zahlreicher Wörter der modernen, lebendigen Um-gangs- und Schriftsprache, andererseits durch eine wesentliche Bereicherung des phraseologischen Materials erzielt. Dabei waren wir auf eine viel feinere Differen-zierung der deutschen Bedeutungsáquivalenzen bedacht — eine Ziclsetzung, die nicht nur den systematischen Ausbau des ungarischen Erláuterungsapparates not-wendig machte, sondern in ihren Ergebnissen zu einem qualitativen Plus führte, das in diesem Zusammenhang vielleicht auch hervorgehoben werden darf. Obwohl dieses Wörterbuch das Gegi-nstück des deutsch—ungarischen Wörter-buches (Akadémiai Kiadó, Budapest, 1969) ist, kann es zugleich auch als selb-standiges Werk betrachtet werden, da es sich in seinem Aufbau, aber auch metho-dologisch und technisch in erster Linie nach den Bedürfnissen richtet, die sich für die Wörterbiicher mit der Ausgangssprache Ungarisch ergeben. Es versteht sich von selbst, dalJ dabei auch die Forderungen der anderen Seite vor Augen gehalten wurden, so dali dieser Band auch den Ansprüchen einer bilateralen Benutzbarkeit genügt. Gesamtanlage Die Stichwörter sind nach dem ungarischen Alphabet angeordnet. Zwischen a und á bzw. e und é wird daher kein Unterschied gemacht, hingegen gelten ö, ö und ü, ü bzw. die zusammengesetzten Buchstaben cs, dzs, gy, ly, ny, sz, ty und zs den Buchstaben o und u bzw. c, dz, g, l, n, s, t und r gegenüber als selbstándig. Eigennamen, Kurzwörter und Abkürzungen sind unter die übrigen Stichwörter eingereiht. Die wichtigsten ungarischen Bildungssuffixe (Beziehungs- und Ablei-tungssilben) sind in einer gesonderten Liste am Ende des Bandes zusammengestellt. Das Stichwort und jeglicher Kontext in der Ausgangssprache, der gegebenen-falls zur Illustration seiner Anwendungsmöglichkeiten gebracht wird, erscheint in halbfetter Schrift. Grundschrift wird fiir einzelne Wörter und Kontexte der Ziel-sprache verwendet. Kursiv ist hingegen der Schrifttyp der erlauternden Textteile, technischen Abkürzungen, Erklárungen usw. Bei wiederholtem Vorkommen innerhalb eines Artikels wird das Stichwort durch eine Tilde (~) ersetzt. Die quantitative und qualitative Modifikatioii des a- oder e-Vokals der Endsilbe wird durch einen Akzent über der Tilde ausgedrückt (z. B. haza, rCt = hazát, béke, ,Lben = békében). Wenn nur ein Teil des Stichwortes in einem Kontext unverándert vorkommt, so wird dieser unveranderte Teil durch ein Divis (-) ersetzt. Die Grenze des zu wiederholenden Wortteiles wird bereits im Stichwort durch einen senkrechten Strich angegeben (aszjik [-ott, asszon, -na]). Unser Handwörterbuch enthait unter etwa 45000 Stichwörtern etwa 65000 lexikographische Angaben (Bedeutungen und Anwendungen) und ist dadurch bedeutend reichhaltiger als die vorangehenden Ausgaben. Für die Erweiterung und Umarbeitung des Wörterbuches waren die erhöhten Ansprüche seiner Benutzer maBgebend. — lm Laufe der Überprüfung des altén Materials a) wurden insbesondere die weniger gebrauchten (veralteten.mundartlichenusw.) Wörter, die einfachen Lehnübersetzungen, die in das Profil eines Handwörter-buches nicht passenden Fachwörter usw. zugunsten des modernen, lebenden Wortschatzes der heute gesprochenen und geschriebenen deutschen Sprache, sowie eines reicheren phraseologischen Materials zurückgestellt; b) wurde eine eingehendere Differenzierung der ungarischen Áquivalenzen der deutschen Stichwörter und reichere Anwendung ungarischer Synonyme vorge-nommen. Unser Prinzip war in diesemPunkte: es sollte nicht nurdas aufgenommen werden, was von einem Handwörterbuch als Minimum mit Fug und Recht zu erwarten ist, sondern auch darüber hinaus — in erster Linie an unser zweites, völlig neu bearbeite-tes und umfangreiches Deutsch—Ungarisches Wörterbuch (Budapest, 1967) gestützt — in bedeutendem Maöé bereichért werden. Im Interesse unseres Anliegens muBten gewisse Vereinfachungen (vor allém im grammatischen Apparat) vollzogen werden (siehe wfeiter untén I). Die dem Wörterbuch beigefügte ,.Tabelle der starken und unregelmáBigen Verben" sucht jedoch den Benutzer zu entschádigen. I. Oas Stichwort 1. Für die Anordnung der Stichwörter war das deutsche Alphabet bestimmend. — Wörter mit C (c) sollen jedoch auch bei K, S, T, Z gesucht werden und umgekehrt. Dasselbe gilt auch für die Buchstaben ph—f, íh—t usw. 2. Die Stichwörter gibt das Wörterbuch in halbfetter Schrift (Arbelt). Das auf einen anderen Artikel verweisende Wort wird gleichfalls durch halbfette Schrift hervorgehoben (begannj beginnen; Habsucht = Habgier). 3. Wird das Stichwort im Artikel unverándert wiederholt, so wird es durch das Wiederholungszeichen, die Tilde (~),ersetzt. Tritt im Stichwort ein Umlaut ein, so erhált die Tilde zwei Punkte (»). An die Tilde werden auch die Beugungsendungen angesetzt. — Wird von einem Stichwort nur ein Teil unverándert wiederholt, so ersetzt diesen statt der Tilde ein kurzer Bindestrich (-). 4. Der Form nach gleiche, jedoch ihrer Wortart, Herkunft, Betonung oder Aussprache nach unterschiedliche Stichwörter sind in getrennten Artikeln angeführt. Diese Stichwörter werden durch Hochzahlen (»>2 usw.) auseinandergehalten. 5. Wenn es das Alphabet zuláöt, werden in einer Reihe auch zwei Stichwörter mit derselben Bedeutung angeführt (rLebenswandel, eLebensweise).

Termékadatok

Cím: Handwörterbuch der ungarischen und deutschen Sprache I-II. [antikvár]
Szerző: Előd Halász Halász Előd
Kiadó: Langenscheidt-Akadémiai Kiadó
Kötés: Fűzött keménykötés
ISBN: 3468043813
Méret: 140 mm x 210 mm
Előd Halász művei
Halász Előd művei
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