Bővebb ismertető
Vorwort Am Abend des 11. April 1881 ereignete sich im Münchener Kunstgewerbehaus etwas Skandalöses". Der fast fünfzigjáhrige Wilhelm Busch - als ruhiger und seriöser Mensch bekannt - griff bei einem Abendessen in auserlesener" Gesellschaft nach dem aufgetragenen Káse und schleuderte ihn über die Anwesenden hinweg an die Wand. Diesen Fauxpas" pflegten brave bürgerliche Biographen in der Regei schamhaft zu verschweigen oder allenfalls mit dem Alkohol zu entschuldigen, den sich der Meister an diesem Tage zugeführt habén soll. Eine hübsche Banalisierung, wenn man bedenkt, dafi Busch seitdem München nie wieder besucht hat. Denn es braucht nicht viel, um den wahren Ursachen dieses Protestausbruchs auf die Spur zu kommen. Ein deutlicher Fingerzeig findet sich in der Erzáhlung Eduards Traum": Es war alles Getus. Námlich die Bewohner dieses unwesentlichen Landes sind hohl, ... heuchlerisch, ... wesenlos ... Übrigens hatt ich die leeren Gestalten dieser eingebildeten Welt satt gekriegt und beeilte mich wegzukommen." Der Krug geht seit Jahr und Tag nur so lange zu Wasser, bis er bricht. - Busch hatte immer wieder versucht, in seinen Werken mit einer Art galgenhumoristischer Gelassenheit über die Peinlichkeiten der Welt ein wenig zu triumphieren", seinen Groll auf den Spiefíer humorvoll und satirisch gebrochen zu Papier zu bringen, in der Hoffnung, die Adressaten möchten sich erkennen und - ándern. An jenem