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ALLÉN MITARBEITERINNEN, MITARBEITERN UND FREUNDEN überreicht Werk und Wir, die Werkzeitschrift der Hoesch Werke AG, zum 24. Male eine Jahresgabe. Sie trágt den Titel Liebe. Was hat ein Montanunternehmen - so könnte man fragen - mit dem Thema | Liebe zu tun? Hochöfen, Stahl- und Walzwerke - strahlt denn ihre Umgebung Zuneigung, Zárthchkeit oder gar Liebe aus? Sind nicht gerade die automatisierten Roboter unserer Zeit der Inbegriff für Seelenlosigkeit, Hárte und UnI nahbarkeit ? Wenn wir uns dennoch, oder gerade deshalb, bewogen fühlten, unsere Jahresgabe dem Thema Liebe zu widmen, so ging es uns vor dem Hintergrund einer zunehmend kálter und anonymer werdenden Industriewelt um den einfachen Bezúg, den der arbeitende Mensch tagtáglich zu dem im höchsten MaBe persönliehen Erlebnis herstellen kann: fáhig zu sein, nicht nur sich selbst, sondern auch den anderen zu lieben und - geliebt zu werden. Das wird aber nur geschehen, wenn er empfindet, welchen Spannungsbogen das Wort Liebe umschlieBt: von der göttüchen Liebe, von der uns die Religionsstifter künden, bis hin zu der menschhchen Liebe, deren wir so dringend bedürfen. Liebe ist etwas Wunderbares, denn sie macht frei und verwandelt uns zu dem, was wir sein sollten: Menschen, deren Wesen etwas Göttliches widerspiegeln kann. Horst Mönnich, profiliert durch seine bereits für Hoesch geschaffenen literarischen Jahresgaben, vor allém durch das zu einem heimliehen Bestseller gewordene industriegeschichtüche Hoesch-Jahrhundertbuch Aufbruch ins Revier - Aufbruch nach Európa, hat über die Auswahl der Literatur einen weiten Bogén gespannt. Er schrieb die verbindenden Texte, offen, ohne Heuchelei und Phrase, mutig aus der Erkenntnis unserer Zeit heraus und mit der Überzeugung, daB Liebe unsere Welt nach wie vor bewegt. So hoffen, wünschen und glauben wir, daB dieses Buch jedem Leser ans Herz gehen wird, wenn er sich zur Liebe bekennt. Die Hoesch Werke AG verbindet mit dieser Jahresgabe die besten Glückwünsche für ein friedvolles und erfolgreiches Jahr 1979.