Bővebb ismertető
Geschichtskenner wissen, dass viele der groféen politischen Projekte der Welt zu konfliktreichen Zeiten und der darauffolgenden Kooperation und Konsensbildung entstanden sind. Dies war gewiss der Fali des Europáischen Projekts" und dessen derzeitiger Form - die Europáische Union. Gelegentlich bedarf es der Weisheit álterer Staatsmánner - deren Leben von diesem Kampf und Streben nach Kooperation gezeichnet ist - um uns an die Ursprünge und die Zerbrechlichkeit derartiger Projekte zu erinnern. Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt bot dem Publikum bei seiner Rede Deutschland in und mit und für Európa" auf dem SPD-Bundesparteitag 2011 eine ehrliche und nachdenklich stimmende Beurteilung des Europáischen Projekts und des Platzes Deutschlands darin. Er sprach über die Kámpfe zwischen dem Zentrum und der Peripherie Europas seit dem Mittelalter und der besonderen geopolitischen Position Deutschlands im Zentrum Europas. Er erinnerte daran, dass die Sichtweise der Nachbarn Deutschlands noch immer von den Kámpfen zwischen Zentrum und Peripherie des frühen zwanzigsten Jahrhunderts beeinflusst wird. Der ehemalige Bundeskanzler Schmidt beschrieb die Bemühungen der verschiedenen Etappen der europáischen Integration, um Deutschland in eine friedliche Allianz einzubetten, die für Deutschland und die Nachbarlánder gleichermaften vorteilhaft sein könnte. Diesen internen europáischen Anliegen stellte er das Thema des Platzes Europas in der Welt gegenüber. Der Alte Kontinent verliert im Vergleich zu Schwellenlándern demografisch und wirtschaftlich an Gewicht, und ein gemeinsames Vorgehen ist dringend erforderlich. Wenn dies aus national-egoistischen Gründen nicht geschieht, wird Európa als Ganzes ausgegrenzt und Deutschlands Platz innerhalb Europas beeintráchtigt werden. Es ist wichtig, dass Helmut Schmidt die langfristige Kontinuitát und Stetigkeit der deutschen Europapolitik derart betont. In seiner wegweisenden Rede rief er das Publikum dazu auf, die Sichtweise