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Die zwei Bauern
Am Fuß eines schönen Berges liegt ein Dorf, in dem es viele Bauernhöfe gibt. Das Dorf liegt auf einer Anhöhe und ist von mehreren langen Äckern umgeben. An einem sonnigen Septembermorgen pflügten zwei Bauern die Äcker, die am Rand des Dorfes lagen. Der mittlere Acker schien schon seit mehreren Jahren brach' und wüst zu liegen, denn er war mit hohem Unkraut und mit Steinen bedeckt. Die zwei Bauern, die hinter ihrem Pflug gingen, waren knochige Männer und ungefähr vierzig Jalire alt. Sie trugen kurze Kniehosen aus Leinen.
Die zwei Männer hatten den Pflug fest in ihren Händen und schauten ruhig und aufmerksam vor sich hin. Sie waren ganz auf ihre Arbeit konzentriert und nur manchmal schauten sie sich um, wenn ein fernes Geräusch die Stille des Landes unterbrach. Langsam setzten sie einen Fuß um den anderen vorwärts und keiner sagte ein Wort, außer wenn einer dem Knecht, der die Pferde antrieb, eine Anweisung gab.
In einiger Entfernung glichen die zwei Bauern einander vollkommen und man konnte sie nur an einer Besonderheit ihrer Mützen^ unterscheiden. Einer trug den Zipfel seiner Mütze nach vorne, der andere im Nacken. Wenn die beiden Bauern oben am Hügel zusammentrafen, dann wurde dem, der gegen den Ostwind ging, die Zipfelmütze nach hinten geweht. Dem anderen, der den Wind im Rücken hatte, wurde sie hingegen nach vorn geweht. So pflügten sie konzentriert in der ruhigen Septembergegend und ihre Bewegungen waren schön anzusehen.
Wenn sie in ihren Furchen einen Stein fanden, dann warfen sie ihn mit einem kräftigen Schwung in den mittleren, wüsten Acker.
1 brach: unbebaut
2 e Mütze: e Kappe