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erstes b uch1Schwiil und dunstig lag der heifie Nachmittag über dem Berg-wald. An den Buchen rührte sich kein Blatt, an den dunklen Fichten sdiwankte kein Wipfel.Aus der Hefe des Tales klang zuweilen ein versclrwommener Laut herauf - die sdiwere Lufi: erstickte jeden Ton zu einem unbestimmten Geráusch. Sonst keine Stimme des Lebens, kein Vogelruf im Bergwald. Nur manchmal ein leises Rascheln, wenn ein dürrer Zweig durdi die Blátter fiel.In dieser Stille ein leichter Schritt. Auf dem tíefer liegenden Pfad, zwisdien sonnigem Laubwerk, schimmerte ein weifíes Gewand.Gundi?"Der fragende Ruf klang durdi den stillen Wald wie der Ton einer silbernen Glocke. Dann ein perlendes Lachen. An einer Wendung des Pfades erschien eine schlanke Mádchengestalt in duftigem Sommerkleid. Hut und Fácher flogen ins Moos, und zu Füfien einer riesigen Buche, die mit weitgespannten Asten den Platz überschattete, liefi sie sich niedersinken. Leuchtend hob sich die weifie Gestalt mit ihren feinen Linien aus dem grünen Grund; unter dem Saum des Kleides lugten die schmalen Füfi-chen hervor, deren zierliche Schuhe von den scharfen Steinen des Bergpfades übel gelitten hatten; zwischen dem kurzen, fein gefáltelten Armel und dem hohen, blafigelben Lederhandschuh zeigte sich ein schmaler Streif des rosigen Armes; unter raschen Atemzügen, von denen sie jeden wie eine Erquickung zu ge-niefien schien, hob und senkte sich die junge Brust. Gleich einer Blume, die in der Sonne dürstet, hing das Köpfchen auf die