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Eine wunderliche Geschichte, in der berichtet wird, wie Tewje, der Milchmann, ein armer Teufel und Vater vieler Kinder, durch ein sonderbares Geschehnis, das in einem Buche erzählt zu werden verdient, plötzlich aus seinen Nöten befreit wurde. Nach Tewjes eigener Erzählung, Wort für Wort, wiedergegeben.
Er richtet auf aus dem Staube den Armen,
Erhebt aus dem Unrat den Dürftigen.
(Ps. 113,7.)
Wem das große Los beschieden ist, lieber Herr Scholem-Alechem, dem kommt er ins Haus, der braucht keinen Verstand und kein Talent dazu. Natürlich ebenso, wenn's schief geht. Da könnt Ihr Euch auf den Kopf stellen - und es hilft Euch gerad so viel wie der Schnee vom vorigen Jahre. Wie sagt man doch: Es gibt keine Weisheit und keinen Rat gegen ein schlechtes Pferd. Also, da plagt man sich, wird geschunden, glaubt oft schon sein letztes Stündlein gekommen! Und plötzlich Man darf nur nicht das Gottvertrauen verlieren Wenn's noch so schlimm geht. Ich hab's an mir selber erfahren - denn wie käme ich sonst dazu, so mitten drin Butter und Käse ;zu verkaufen, da doch selbst meine Urgroßmutter niemals damit gehandelt hat? Und auf Ehre, die Geschichte ist wert, daß Ihr sie im ganzen anhört, vom Anfang bis zum Ende. Ich will mich auf eine Weile neben Euch ins Gras setzen, das Pferdchen mag inzwischen grasen. Ist doch auch von Gott geschaffen!
Also, es war Schwueß-Zeit, oder richtiger, um keine