Bővebb ismertető
Vor dem Anmeldesdialter des Grand-Hotels in Bombay stand eine Menge eben angekommener Gäste Sdilange. Am frühen Morgen war ein Sdiiff eingelaufen. In der großen Halle klangen viele Spradien durcheinander, aber Englisch herrschte vor. Man sah auf den ersten Blick, daß die Engländer den Vorrang hatten. Selbst ein Maharadscha saß, von seinem Gefolge umgeben, ungeduldig und eifersüchtig auf die Bevorzugung der Europäer, in einem der großen Rohrsessel. Seine schimmernde Kopfbededcung, seine glitzernde Kleidung und die flatternden bunten Gewänder seines Gefolges ließen diese Gruppe, obsdion man sich in Indien befand, fremd und exo-tisdi ersdieinen. Die Engländer merkten gar nicht, daß sie den Neid der anderen erweckten; sie standen ruhig und geduldig hintereinander und blickten weder nach rechts noch nach links.
Unter ihnen war ein Amerikaner, ein großer, massiger Mann in mittleren Jahren in dunkelgrauem Reiseanzug und mit schwarzem Filzhut. Er schaute interessiert und neugierig umher. Er war auf seine Art ebenso ruhig wie die Engländer, scheute sidi aber nicht, zu zeigen, daß ihm die neue, farbige Umgebung Freude machte. Nur Amerika brachte so selbstsichere und gleichzeitig so naive und harmlos-neugierige Männer hervor. Er betrachtete die Engländer mit leicht ironischem, wenn auch duldsamem Blick, obwohl sie unauffällig, aber unmißverständlich versuchten, ihn aus der Reihe zu drängen. Mit breiten, unbewegten Schultern hielt er dem Drude stand und schob sich langsam weiter. Einmal drehte er sich zu dem großen, sdilanken jungen Mann um, der hinter ihm stand und offenbar sein Sohn war. Sie hatten das gleich sdiarfgeschnit-